Konstantin Manaev
Konstantin Manaev ist eine herausragende Persönlichkeit unter den Cellisten seiner Generation – ein Solist mit einem unverwechselbaren Klang, einer kompromisslosen künstlerischen Haltung und einer tiefen Faszination für zeitgenössische Musik.

Repertoire - Aufführungen - Veröffentlichungen - Projekte
Manaevs Repertoire reicht von Bach bis zur Avantgarde, doch sein künstlerischer Schwerpunkt liegt in der Gegenwart: Für ihn sind Premieren keine Ereignisse – sie sind ein Statement.
Zahlreiche Komponisten haben ihm neue Werke gewidmet, darunter die österreichische Komponistin Johanna Doderer, deren Cellokonzert er 2022 uraufführte. Er arbeitet auch eng mit dem australischen Komponisten und Dirigenten Gordon Hamilton zusammen, dessen Werke Manaev in der Tonhalle Düsseldorf und beim Mecklenburg-Vorpommern Festival vorgestellt hat. Die Wiederentdeckung und Neuinterpretation von Werken von Bernhard (1767-1841) und Andreas Romberg (1767-1821) liegt ihm besonders am Herzen und ist einer der Schwerpunkte seiner künstlerischen Arbeit.
Im Jahr 2023 wurde Konstantin Manaev für den OPUS KLASSIK in zwei wichtigen Kategorien nominiert – „Junger Künstler des Jahres" und “Beste Kammermusikaufnahme" für seine international beachteten Alben „Love Stories“ (mit der Pianistin Danae Dörken) und "The Songs of our
Neighbours" (mit der Geigerin Julia Smirnova).
Als künstlerischer Leiter des Romberg-Festivals auf Schloss Harkotten von Korff und der Berliner Sonar-Loft-Konzertreihe sieht sich Manaev nicht nur als Interpret, sondern auch als Architekt musikalischer Räume.
Manaev spielt ein Cello von Johannes Theodorus Cuypers (1762) und ein modernes Instrument von Yury Pochekin, das von der Pirolo-Stiftung in Basel zur Verfügung gestellt wurde.
Konstantin Manaev tritt sowohl als Solist in kleinen und großen Orchestern auf wie mit Kammerkonzert-Ensembles mit thematischen Schwerpunkten:
- mit Danae Dörken Grenzgänge zu anderen Genres,
- mit Julia Smirnova als New Classic Duo romantische Musik in der zeitgenössischen Klassik,
- mit Philipp Scheucher die Komponisten Beethoven und Romberg,
- mit dem Sonar Quartett die Avantgarde und
- mit dem Manaev Ensemble das Programm Cell(o)scapes
Pressezitate:
"Unter tosendem Applaus spielte der Künstler als Zugabe Tschaikowskys Nocturne, auch hier wieder mit zarten, leisen Tönen und subtiler Orchesterbegleitung, die den Saal in atemlose Stille versetzte." (Nordwest-Zeitung)
"Die leidenschaftliche, blühende und feurige Kraft von Manaevs Ton, Intonation und Virtuosität ist herausragend." (Klassik Heute)
"...schien bisweilen fast in Trance versetzt. Seine Klangfarben deckten ein weites Spektrum zwischen karger Nüchternheit und expressiver Eindringlichkeit ab." (Neue Züricher Zeitung)
"Manaevs feuriges russisches Temperament und seine kühne musikalische Persönlichkeit gaben den Ausschlag. Selbst Maestro Alexander Ivashkin gab zu, von seiner Gänsehaut erzeugenden Darbietung der Ersten Sonate von Schnittke gelernt zu haben. " (The Strad)
"Sehr präsent, aber gleichzeitig geheimnisvoll klingt sein Instrument mit wunderschönen exotischen Melodien aus einem anderen Land." (Melomano, Madrid)
Veröffentlichungen:
Love Stories (2022)
Konstantin Manaev - Cello
Danae Dörken - Piano
Songs from our Neighbours (2022)
Konstantin Manaev - Cello
Julia Smirnova - Violine
C.P.E. Bach: Cello Concertos (2015)
Konstantin Manaev - Cello
Berliner Camerata
Franghiz Ali-Zadeh: Chamber Music for Cello (2015)
Konstantin Manaev - Cello
Franghiz Ali-Zadeh - Piano
Alexander Matrosov - Accordion